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Datenschutz ist eigentlich eine Worthülse. Im erste Augenblick ist der Begriff allumfassend, man merkt aber schnell, dass wenn man verschiedene Fragen zum Datenschutz stellt, immer wieder neue Aspekte und Begriffe eingeführt werden müssen, um dem Fragenden gerecht zu werden.

Daher soll zum besseren Verständnis dieser monolithische Begriff aufgebrochen werden und einige seiner Kernaspekte mit in den Fokus gebracht werden.

Reduziert man den Begriff "Datenschutz" auf den allgemeinen Umgang mit personenbezogenen und anderen schützenswerten Informationen Dritter, treten andere Begriffe mit in den Vordergrund, die Grundlage des Begriffes sind, aber auch mit ihren Inhalten diesen erst ermöglichen:

  • Datenschutz - Umgang mit fremden Daten - als allgemeiner Umgang mit fremden, schützenswerten Informationen
  • IT-Sicherheit - Schutz vor Schäden an der eigenen IT - als umfassender Begriff für alle technischen und organisatorischen Maßnahmen, um die Daten zu schützen.
  • Rechtliches - Die Summe aller rechtlichen Vorschriften (Gesetze, Verordnungen, technische Weisungen, Vertragsrecht.....), die den Informationsverarbeitenden in die Pflicht nehmen.
  • Verfügbarkeit - als die Anforderung, jederzeit auf die gewünschten Informationen zugreifen zu können
  • Vertraulichkeit - als die Anforderung, dass kein unbefugter Dritter an Informationen gelangen kann, wenn dies nicht erforderlich ist.
  • Integrität - als die Anforderung, dass stets sichergestellt ist, dass diese Information auch richtig und unverändert ist.

Es gibt noch weitere Aspekte, die aber unter einem eher technischen Ansatz in den Hintergrund treten.