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Integrität im Sinne der IT-Sicherheit beschreibt die Tatsache, wenn sichergestellt ist, dass Informationen nicht, beabsichtigt oder unbeabsichtigt verändert werden können, ohne dass dieses feststellbar ist.

Dies gilt nicht nur für die Information selbst, sondern auch für die sie bearbeitenden Prozesse.

Des Weiteren ist damit auch die Vollständigkeit, die Widerspruchsfreiheit und die Korrektheit des Informationsgehaltes gemeint. Vollständig bedeutet, dass alle Teile der Information verfügbar sind. Korrekt sind Daten, wenn sie den gemeinten Sachverhalt unverfälscht beschreiben. Dies umfasst auch die Sicherheit, dass nicht wesentliche Teile entfernt oder falsche Informationsteile zu echten hinzugefügt wurden.

 

Ein Beispiel dazu wäre, dass ein Unternehmen Materialeigenschaften zu einem Produkt speichert. Diese werden nun in einem Angriff so verfälscht, dass Kunden vorgegaukelt wird, dass in einem konkreten Rechenbeispiel nicht mehr 20mm Materialstärke, sondern nur 15mm benötigt werden. Die Folge ist das Versagen der Konstruktion des Kunden mit der möglichen Schadenersatzforderung gegen den Bauteilhersteller in Verbindung mit dem Imageverlust.